Innovations- und Transferleitbild

Durch neue Ideen entstehen Innovationen. Durch unternehmerisches Denken und Handeln kommen Innovationen zur Anwendung. Für den Forschungs- und Technologiestandort Jena ist der Transfer von Wissen und Technologien zur Stärkung der regionalen Wirtschaft unabdingbar.

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) fördert aktiv den Transfer von generiertem Wissen in Innovationen und damit in praktische Anwendungen für die Wirtschaft und Gesellschaft. Die FSU Jena versteht den Wissens- und Technologietransfer als eine strategische Kernaufgabe und bekennt sich als Volluniversität mit starken natur- und geisteswissenschaftlichen Fakultäten zu dieser dritten Mission.

Transfer- und IP-Strategie

Ziel des Wissens- und Technologietransfers ist es, Erkenntnisse und Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung zum Wohle der Gesellschaft und zum Nutzen der Wirtschaft zu überführen. Die Transferaktivitäten unterstützen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch in ihrer Forschungstätigkeit, insbesondere durch die Erschließung und Sicherung von Forschungsfeldern und die Anbahnung neuer Drittmittelprojekte. Dadurch eröffnen sich den Wissenschaftlern zusätzliche Kooperations- und Fördermöglichkeiten sowie Optionen zur beruflichen Weiterentwicklung.

Die Leitlinien und strategische Ziele im Wissens- und Technologietransfer der FSU Jena sind Basis für die gemeinsame Arbeit mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und sind in einer Transferstrategie (2016, PDF) festgehalten sowie durch eine IP-Strategie (2016, PDF) definiert.

Serviceleistungen

In der angewandten Forschung ist es wichtig, sich bei der Beantragung von FuE-Projekten Gedanken über eine passende Verwertungsstrategie zu machen und diese während der Projektlaufzeit und darüber hinaus kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu konkretisieren. Wir unterstützen Sie dabei von Anfang an durch:

  • die Erarbeitung und Formulierung von Verwertungsstrategien in Projektanträgen,
  • die Prüfung von Ideen auf ihr Verwertungspotenzial,
  • die Einschätzung der Schutzrechtsfähigkeit von Ideen und Erfindungen,
  • eine Einschätzung zum Kundennutzen und zum Marktpotenzial von Ideen,
  • die schutzrechtliche Sicherung (Patentierung),
  • die Suche nach Verwertungspartnern,
  • die Unterstützung der Verwertung von FuE-Ergebnissen durch Lizenzierung und Verkauf in die Wirtschaft,
  • die Vorbereitung von Ausgründungsprojekten.

Bei Fragen zum Thema Forschungstransfer kontaktieren Sie bitte Dr. Oliver Pänke.


NUCLEUS Jena - Die Innovative Hochschule geht an den Start

Die Friedrich-Schiller-Universität und die Ernst-Abbe-Hochschule ziehen an einem Strang, um die regionale Wirtschaft zu stärken. Gemeinsam wollen sie den Wissens- und Technologietransfer am Standort Jena stärken. Innovationspotenziale aus den Hochschulen zu identifizieren, weiter zu entwickeln und erfolgreich in die Wirtschaft und Gesellschaft zu verwerten ist ein Hauptanliegen des Projekts. Aber auch Bedarfe aus der Wirtschaft aufzunehmen und in den Hochschulen passfähige Lösungen für aktuelle Fragestellungen der KMU anzubieten, gehört zu den Aufgaben beider Servicezentren für Forschung und Transfer und wird mit dem Projekt NUCLEUS noch besser möglich. Beide Hochschulen haben sich vorgenommen, ihre Angebote und Serviceleistungen zur Unterstützung zu bündeln und gemeinsam die Wirtschaftskraft am Standort Jena zu stärken. Das Projekt startet am 1.1.2018.

Koordinatorin und Kontakt: Dr. Stefanie Seitz