Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft / Auftragsforschung

1. Forschungsarbeiten (= wirtschaftliche Tätigkeiten / Auftragsforschung) für Dritte (z.B. Unternehmen, Stiftungen, Ministerien, andere Forschungseinrichtungen etc.) müssen auf Kostenbasis kalkuliert und abgerechnet werden. D.h. neben den direkten Projektkosten, wie Personal, Sach- und Reisekosten, müssen auch die indirekten Kosten, wie Strom, Miete und Verwaltungskosten berücksichtigt werden. Weitere Informationen zur Planung der Auftragsforschung und zur Vertragsgestaltung finden Sie in unserem Leitfaden zur Projektkalkulation bei wirtschaftlichen Tätigkeiten im Verwaltungshandbuch HanFRIED im Ordner "Servicezentrum Forschung und Transfer". 

2. Im Rahmen des Zentralen Innovationsprogamm Mittelstand (ZIM) können Sie deutschlandweit mit kleinen und mittleren Unternehmen kooperieren.

3. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) unterstützt ebenfalls Verbundprojekte zwischen Universitäten und kleinen und mittelständischen Thüringer Unternehmen, fördert den Personalaustausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie den Aufbau von Verbundnetzwerken.

4. In den Programmsäulen Industrial Leadership und Societal Challenges von Horizon 2020 werden europäische Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gefördert, die von der angewandten Grundlagenforschung bis zum erfolgreichen Forschungstransfer umfangreiche Möglichkeiten bieten.

5. Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) fördert Projekte und Veranstaltungen, die den Transfer von FuE-Ergebnissen in die Thüringer Wirtschaft zum Ziel haben.

  • STIFT Thüringen: Förderung von Leitprojekten, Leitveranstaltungen, Infrastruktur und Existenzgründungen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Thüringen.