Ausgezeichnete Ideen der beiden Jenaer Hochschulen beim Gründer- und Innovationstag 2018


Das Gründerteam "PureQuarz" von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist einer der beiden Preisträger des Pitch-Wettbewerbs "Punktlandung" beim diesjährigen Gründer- und Innovationstags in den Rosensälen der Friedrich-Schiller-Universität. Jennifer Scholle konnte die Wettbewerbsjury überzeugen und sich gegen fünf andere Teams durchsetzen. Das Gründungsprojekt stellt Quarzglas für Industrie und Forschung her. Durch den hohen Reinheitsgrad des Glases werden Produktionsabläufe effizienter und Analysemethoden genauer. Beim Elevator Pitch "Punktlandung" haben die Teilnehmer genau zwei Minuten Zeit - so lange wie eine durchschnittliche Fahrt in einem Aufzug (Elevator) dauert -, um Jury und Publikum von ihrer Idee zu überzeugen. Der Publikumspreis ging an Dr. Luise Knoblich von der Universität Jena, die ein didaktisches Verfahren für den Biologieunterricht zum Thema Biodiversität an außerschulischen Lernorten unter Nutzung von Smartphones entwickelt hat. Die Preise sind jeweils mit 500 Euro dotiert und wurden von der bm-t Beteiligungsmanagement Thüringen GmbH und der Technologie- und Innovationspark Jena GmbH gestiftet.

Die inzwischen siebente Auflage des Gründer- und Innovationstags, welcher in diesem Jahr von der Friedrich-Schiller-Universität und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gemeinsam ausgerichtet wurde, stand unter dem Motto "RoboMe - Aufstieg der humanoiden Roboter". Die Gäste diskutierten mit renommierten Experten aus dem gesamten Bundesgebiet über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Robotern, aber auch über die einhergehenden Akzeptanzprobleme, die der Einsatz dieser neuen Technologien in Bereichen wie zum Beispiel der Pflege mit sich bringt.

Daneben sind während der Veranstaltung auch Preise für anwendungsnahe Abschlussarbeiten der Universität Jena in den drei Profillinien LIGHT, LIFE, LIBERTY vergeben worden. Die Auszeichnungen gingen an Conrad Rößler für Entwicklungen in der lasergestützten Satellitenkommunikation, an Dr. Francesca Gunnella für die Entwicklung eines bioaktiven Calcium-Phosphat-Zements zur Therapie von osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen und an Dr. Alexander Goebel, der Bewältigungsmechanismen bei gescheiterten Unternehmensgründungen untersuchte. Die Preise sind jeweils mit 400 Euro dotiert und wurden vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH sowie der Universität Jena gestiftet.

Insgesamt präsentierten sich während des Gründer- und Innovationstages 18 Projekte. Etwa 200 Besucher nahmen an der Veranstaltung teil. Auch die Thüringer Staatsministerin Valentina Kerst, der Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena Prof. Dr. Steffen Teichert und Jenas Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal informierten sich über das Potenzial der Innovations- und Gründungsideen in der Region Jena.

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Meldung vom: 25.10.2018 10:31 Uhr
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